Ende

Über die Jahre hinweg wurde er langsam müde, sehr müde.
Aber er hatte bereits vor Jahren die Erkenntnis gewonnen, die jedem Menschen im Leben irgendwann begegnet: Alles hat seine Zeit im Leben.
Und so betrachtete er sein „Werk“ in der Rückschau. Es war nicht alles gut, vielleicht auch nicht immer richtig, es war einfach nur „da“. All‘ diese kruden Geschichten, die seinem Hirn entsprungen waren. Er, der sich irgendwie als eine Art „Chronist des Irrsinns“ sah, war sich nie sicher, was es eigentlich war, was andere darin sahen oder was ihn dazu trieb. Auch war er sich nie sicher, ob es den Leuten tatsächlich gefiel, ob sie es nur als willkommen Abwechslung sahen oder ob es ihnen missfiel. Alles war ihm, trotz dieser Ungewissheit recht. Dennoch hatte sich vieles im Laufe der Zeit verändert und es fiel ihm immer schwerer etwas zu schreiben – oder vielleicht fiel es ihm immer schwerer einen Antrieb zu finden etwas zu schreiben?
Egal, was es war, er wusste es schon lange: Mit der Veröffentlichen des zweiten alternativen Endes wäre auch das Ende seiner Chronistenpflicht gekommen und ein weiteres kleines Stückchen Freiheit würde damit in sein Leben treten.

Dennoch: Irgendwann wird ihm vermutlich irgendetwas fehlen – irgendwie.

Denn eines war es immer: Ein sehr großer Spaß 🙂

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One Response to Ende

  1. Bundescacheminister says:

    Einfach nur #hach

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